Enthüllung: Putin sagte Treffen mit CIA-Chef ab, nachdem er die Agenda kannte

Eine geheime Moskau-Reise mit brisantem Hintergrund

Die geheime Augustreise von CIA-Direktor John Ratcliffe nach Moskau wirkte zunächst wie ein gewöhnlicher Geheimdienstbesuch. Sowohl in Washington als auch in russischen Medien hieß es offiziell, es gehe um eine routinemäßige Warnung an den Kreml vor Angriffen auf die NATO sowie um Bemühungen, das Militärbündnis mit dem Iran zu untergraben. Neue Informationen zeichnen jedoch ein weitaus dramatischeres Bild der diplomatischen Hinterbühne.

Demnach war Putin einem persönlichen Treffen mit dem hochrangigen amerikanischen Vertreter tatsächlich sehr nahe. Doch der russische Staatschef zog sich in letzter Minute zurück.

Internes Geheimdienstbriefing brachte alles zum Scheitern

Aus eingeweihten Kreisen ist nun bekannt, dass das Treffen von Angesicht zu Angesicht ursprünglich geplant war. Putin ließ sich jedoch von seinen eigenen Geheimdienstchefs detailliert darüber informieren, was der Amerikaner konkret vorzuschlagen beabsichtige. Ratcliffe reiste nämlich nicht nur mit Warnungen nach Moskau, sondern trug vor allem eine konkrete Forderung nach einer sofortigen Beendigung des Kriegskonflikts im Gepäck.

Kern des amerikanischen Plans war ein ambitionierter Dreier-Gipfel, bei dem Donald Trump, Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj gemeinsam am Tisch sitzen sollten. Der CIA-Chef argumentierte in den Vorgesprächen zudem, dass sich die wirtschaftliche und militärische Lage Russlands stetig verschlechtere. Für Moskau wäre es demnach strategisch klüger, jetzt eine Einigung zu erzielen, bevor die eigene Verhandlungsposition noch weiter erodiert.

Kreml weist amerikanische Lageeinschätzung scharf zurück

Diese nüchterne Analyse stieß auf russischer Seite auf wenig Gegenliebe. Ausländische Analysten berichten, dass ein Kreml-Beamter die amerikanische Einschätzung mit einer scharfen Bemerkung kommentierte. Die vorgebrachten Argumente klängen so, als stehe der ukrainische Präsident bereits siegreich mit einem Fernglas auf dem Moskauer Poklonnaja-Hügel — ein Seitenhieb darauf, wie weit die amerikanischen Vorstellungen von der Realität auf dem Schlachtfeld entfernt seien.

Gespräche mit Geheimdiensten fanden statt — ohne den Präsidenten

Anstelle des Staatsoberhauptes traf der amerikanische Gesandte lediglich mit den Sicherheitsspitzen zusammen. Er führte getrennte Gespräche mit dem Chef des Auslandsgeheimdienstes SVR, Sergej Naryschkin, sowie mit FSB-Direktor Alexander Bortnikow. Gerade Bortnikow hatten die USA als möglichen pragmatischen Vermittler eingestuft, der Putin theoretisch zur Rückkehr an den Verhandlungstisch unter amerikanischer Schirmherrschaft bewegen könnte.

Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte diese Gespräche auf Geheimdienstebene am Tag nach dem Besuch und bezeichnete sie als positiven Schritt. Gleichzeitig wies er damals entschieden zurück, dass irgendein Treffen mit dem russischen Präsidenten stattgefunden habe. Vorsichtig fügte er hinzu, es sei zu früh, um zu beurteilen, ob dieser diplomatische Kontakt helfen werde, die tief zerrütteten bilateralen Beziehungen aus der aktuellen Krise herauszuführen.

Alter Vorschlag, neues Gewand

Die Idee eines gemeinsamen Dreiergipfels ist in den höchsten diplomatischen Kreisen kein Novum. Ein ähnliches Konzept hatte das Weiße Haus bereits früher ins Spiel gebracht. Während die ukrainische Seite damals Gesprächsbereitschaft signalisierte, lehnte Moskau die Initiative umgehend ab.

Als Ratcliffe dieses Szenario nun erneut in der russischen Hauptstadt aufs Tapet brachte, erhielt er eine unmissverständliche Antwort. Ein persönliches Treffen der Staatschefs ergebe aus russischer Sicht nur dann einen Sinn, wenn es darum gehe, bereits ausgehandelte und schriftlich fixierte Vereinbarungen offiziell zu besiegeln. Das Format, bei dem mühsam von Grund auf über Kompromisse verhandelt werden müsste, lehnten sie kategorisch ab. Über den Verlauf der Moskauer Gespräche wurden ukrainische Vertreter Ende August ausführlich unterrichtet.

Deutliche Warnung jenseits der Friedenspläne

Friedensinitiativen bildeten jedoch nicht den einzigen Punkt auf der Agenda. Der CIA-Direktor überbrachte auch eine unmissverständliche und kompromisslose Warnung. Er machte deutlich, dass die amerikanische Zurückhaltung während der jüngsten geopolitischen Spannungen mit dem Iran keinesfalls als Zeichen von Schwäche verstanden werden dürfe.

Moskau wurde klar signalisiert, dass jede weitere massive militärische Eskalation auf ukrainischem Territorium die amerikanische Regierung automatisch näher an eine maximale Unterstützung Kiews heranrücken würde. Trump selbst spielte die Reise seines Gesandten nach außen hin eher herunter und bezeichnete sie als weitgehend routinemäßige Angelegenheit ohne wesentliche Ultimaten.

Die russische Seite versucht heute, die jüngsten Enthüllungen über das abgesagte Präsidententreffen als erfunden abzutun. Eines steht jedoch fest: Ein weiteres Treffen auf höchster Ebene ist bislang nicht offiziell angekündigt worden, und ein konkretes Datum für einen möglichen Friedensgipfel bleibt weiterhin in weiter Ferne.

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  • Julia Hofer ist eine österreichische Content Creatorin, die sich auf Wohnen, Dekoration und moderne Lifestyle-Themen spezialisiert hat. Ihre Beiträge bieten Inspiration für den Alltag und ein gemütliches Zuhause. %page%

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