Das Rätsel um die Waschmittelschublade
Das automatische Waschen erleichtert uns den Alltag enorm – und trotzdem bleibt die richtige Dosierung von Waschmitteln für viele ein echtes Rätsel. Zahlreiche Menschen nutzen ihre Waschmaschine jahrelang, ohne wirklich zu wissen, wofür die einzelnen Fächer in der Einspülschublade gedacht sind.
Besonders das dritte Fach sorgt regelmäßig für Verwirrung. Es ist oft das am wenigsten genutzte – und gleichzeitig das am häufigsten falsch befüllte.
Höchste Zeit, ein für alle Mal Klarheit zu schaffen: Welches Reinigungsmittel gehört wohin, und wie sorgt man dafür, dass die Wäsche wirklich sauber wird?
Was steckt hinter den Symbolen der Einspülschublade?
Auf dem Markt gibt es heute eine riesige Auswahl an Waschmitteln. Obwohl praktische Waschkapseln immer beliebter werden, setzen viele Haushalte nach wie vor auf klassisches Waschpulver oder flüssiges Waschmittel.
Entscheidend zu verstehen ist: Die Waschmaschine verwendet nicht den gesamten Inhalt der Schublade auf einmal. Stattdessen entnimmt sie die einzelnen Mittel gezielt zu bestimmten Zeitpunkten während des gewählten Programms. Die korrekte Befüllung ist daher absolut ausschlaggebend für ein gutes Waschergebnis.
Die Hersteller kennzeichnen die Fächer mit universellen Symbolen, deren Bedeutung jedoch nicht immer auf den ersten Blick verständlich ist. Hier die Erklärung:
- Blumensymbol: Dieses Fach ist ausschließlich für Weichspüler vorgesehen.
- Römische Ziffer I: Hier kommt das Waschmittel für die Vorwäsche hinein.
- Römische Ziffer II: Dieses Fach ist für das Waschmittel des Hauptwaschgangs bestimmt.
Was tun, wenn die Waschmaschine unangenehm riecht?
Verbreitet Ihre Waschmaschine einen muffigen Geruch? Die Ursache liegt häufig direkt in der Einspülschublade selbst.
Durch den ständigen Kontakt mit dickflüssigen Gels und Pulvern setzen sich Rückstände in den Fächern ab. In Verbindung mit dauerhafter Feuchtigkeit entsteht so ein idealer Nährboden für Schimmel – und damit für den typisch modrigen Geruch.
Eine regelmäßige Reinigung der gesamten Schublade ist daher unerlässlich. Ein einfaches und günstiges Hausmittel ist gewöhnlicher weißer Essig. Geben Sie ihn direkt in die Trommel oder in die Fächer der Schublade und starten Sie einen leeren Waschgang.
Hält der unangenehme Geruch an, lohnt sich ein genauer Blick auf die Gummidichtung rund um die Gerätetür. Dort sammeln sich gerne Schmutz, Haare und Feuchtigkeit an.
Gegen hartnäckige Ablagerungen haben sich gewöhnliche Spülmaschinentabs bewährt. Geben Sie einfach zwei bis drei Tabs direkt in die leere Trommel und starten Sie ein Programm mit hoher Temperatur. Nach diesem gründlichen Reinigungsdurchgang ist Ihre Waschmaschine wieder frisch und für die nächsten Wäschen bestens gerüstet.










